Cassiuspfennig

Der Silberpfennig mit dem klangvollen Namen wurde zu Zeiten des Erzbischofs Sigfried von Westerburg in Bonn geprägt. Er amtierte von 1275 bis 1297 und in dieser Zeit wird der erste Cassiuspfennig datiert. Die fünftürmige Stiftskirche, auch Cassiuskirche genannt, ist auf dem Münzbild zu sehen. Sie dient als Namensgeber dieses Großpfennigs.

Geschichte der Münze

Nach der Schlacht von Worringen im Jahre 1288 musste Siegfried von Westerburg seine Residenz in Köln räumen und sich nach Bonn zurückziehen. Das Münzbild zeigt die Stiftskirche St. Cassius und eine Inschrift, welche in der Übersetzung bedeutet, dass Bonn über Köln siegen möge.

Die Rivalität zwischen dem Erzbischof und Bonn tritt hier eindeutig zu Tage und macht den Cassiuspfennig so einmalig. Der römische Legionär Cassius soll einer Legende nach in Bonn als Märtyrer gestorben sein. An der Stelle der ehemaligen Gedenkstätte wurde im 11. Jahrhundert der Bau des Bonner Münsters begonnen.

Historische Bedeutung des Cassiuspfennig

Die Worte "SIGN ECCL SCI CASSII BVNEN" sind als Inschrift unter dem Bild der Stiftskirche zu lesen. Übersetzt bedeutet dies "Wahrzeichen der Kirche des heiligen Cassius in Bonn". Die fünftürmige Stiftskirche gab dem Cassiuspfennig seinen Namen.

Die Prägung des Cassiuspfennigs gilt als Übergangsperiode von der Pfennigprägung des Mittelalters zur Prägung von Groschen und ist aus diesem Grund von großer historischer und numismatischer Bedeutung. Der Großpfennig ist bei Sammlern von alten Münzen sehr beliebt.

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