Hirschdukat

Die Bezeichnung bezieht sich auf Jagdmünzen, die mit dem Konterfei eines Hirsches geprägt wurden. Die Dukaten aus Stolberg zeigten ab dem 17. Jahrhundert das Stolberger Wappentier, den Hirsch, und wurden somit als Hirschdukat bezeichnet. Landgraf Ludwig der Achte von Hessen-Darmstadt prägte im 18. Jahrhundert, wenn eine große Jagd anstand, ebenfalls Dukaten mit dem Bildnis eines Hirschs. Auch diese hessischen Dukaten wurden als Hirschdukat bezeichnet.

Jagdmünzen zur Erinnerung an pompöse Jagden

Jagdmünzen wurden bei Jagdveranstaltungen geprägt und als Erinnerung an die teilnehmenden Jäger verteilt. Sie wurden mit typischen Szenen und Bildern einer Jagd geprägt. Besonders Ludwig der Achte von Hessen-Darmstadt war berühmt für seine Jagdmünzen, denn er veranstaltete viele Jagden und ließ für jede eine Münze prägen. Bei Jagdmünzen ist sowohl das Motiv als auch die Umschrift auf das Jagdthema angepasst.

Herkunft der Dukaten

Die Darmstädter Dukaten wurden sowohl einfach als auch doppelt geprägt und ausgegeben. Der Name der Dukate wurde von deren Inschrift geprägt, welche im Original "Sit tibi Christe datus quem tu regis iste ducatus" hieß und bedeutete, dass dieses Herzogtum unter der Herrschaft Christi stehe. Besonders der Hirschdukat erlangte durch seine häufige Prägung bei großen Jagdveranstaltungen einen hohen Bekanntheitsgrad. Auch die Stolberger Dukaten, welche im 17. Jahrhundert die Stadtwährung bildeten und das Wappentier der Stadt Stolberg, den Hirsch zeigten, wurden unter dem Namen Hirschdukat bekannt und sind noch heute bei Sammlern begehrt.

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