Kölner Mark

Die Mark stellt ursprünglich eine mittelalterliche Gewichts- beziehungsweise Masseneinheit dar. Ab dem elften Jahrhundert verdrängte die Mark dabei das Pfund als Münzgewicht. Eine Mark wird dabei in ein halbes Pfund sowie in acht Unzen oder 16 Lot eingeteilt. Die Kölner Mark wog dabei genau 234 Gramm. Im Jahr 1848 führte ein Handelslexikon den Begriff der Gewichtsmark darauf zurück, dass das zum Wiegen benutzte Metallstück mit einer Marke versehen war. Seit dem elften Jahrhundert wurde die Kölner Mark begründet. Sie bezeichnete die Hälfte des so genannten kölnischen Pfundes. Im Jahr 1386 wurde der erste rheinische Münzverein gegründet. Dieser legte den Münzfuß fest und demnach wurden aus einer Kölnischen Mark Gold 66 Gulden geprägt. Da der rheinische Münzverein zunehmend an Bedeutung gewann, stieg auch gleichsam die Bedeutung der Kölner Mark als Münzgewicht an. Durch die von Kaiser Karl V. eingeführte erste Reichsmünzordnung im Jahr 1524 wurde die feine Kölnische Mark im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation als verbindlich gültiges Münzgewicht eingeführt. Die Mark als Münze unterlag in zeitlicher sowie in regionaler Hinsicht gewissen Gewichtsunterschieden. So wiesen die Kölner Mark, die Pariser Mark und die Nürnberger Mark leichte Gewichtsunterschiede auf. Erst im 19 Jahrhundert wurden diese Unterschiede durch ein Vertragswerk beseitigt. Friedrich II. von Preußen führte schließlich den so genannten Graumannschen Münzfuß ein, der eine Kölner Mark in 14 preußische Taler einteilte. Durch den Dresdner Münzvertrag aus dem Jahr 1838 wurde schließlich in den Ländern des Zollvereins die so genannte Vereinsmark als verbindliches Münzsystem eingeführt.

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