Krönungsmünzen

Numismatiker spezialisieren sich oft auf Münzen einer bestimmten Epoche, einer Region oder auf Münzen aus einem bestimmten Metall. Ein Sonderfall sind hingegen Krönungsmünzen denn diese waren oftmals nicht als Zahlungsmittel gedacht, sondern hatten meist die Funktion einer Gedenkmünze oder Medaille.

Die Gründe, weshalb Krönungsmünzen in Umlauf kamen

Viele Monarchen wollten das einfache Volk an den Feierlichkeiten zu ihrer Krönung teilhaben lassen. Da sich hierbei nur wenige Möglichkeiten boten, da Adlige gemeinhin nicht mit dem "einfachen Volk" in Kontakt traten, wurden sogenannte Krönungsmünzen geprägt. Diese konnten entweder durch den neuen Regenten selbst oder durch Staatsbedienstete unter das Volk geworfen werden, damit dieses an den Feierlichkeiten teilhaben konnte. Allerdings war dies nur ein nachrangiger Grund für das Verteilen der Münzen. In erster Linie ging es eher darum, den Namen und das Porträt des neuen Herrschers unter dem Volk bekannt zu machen.

Aufbau der Münzen

Der grundlegende Aufbau im Hinblick auf das Münzbild ist im Grunde bei jeder der Krönungsmünzen ähnlich. Zentrales Element, in der Regel auf der Vorderseite, ist das Porträt des Herrschers, in dessen Auftrag die Münzen geprägt wurden. Außerdem sind der Name sowie das Datum der Krönung auf den Münzen sichtbar. Die Rückseite zeigt häufig das Wappen der Person und den bei der Krönung gewählten Wahlspruch. Bei den verwendeten Metallen gab es schon mehr Spielraum, da hier oftmals der Stand der Beschenkten eine große Rolle spielte. Da die Münzen für das einfache Volk häufig in große Stückzahlen geprägt wurden, waren diese Krönungsmünzen oftmals von geringer Metallqualität. Metalle wie Silber oder Gold blieben nur dem Bürgertum oder hochstehenden Persönlichkeiten vorbehalten.

Bekannte Krönungsmünzen

Bei den Krönungsmünzen richtet sich die Bekanntheit nicht in erster Linie nach der Seltenheit, sondern auch nach der Beliebtheit des Herrschers. So besitzt die Münze, die anlässlich der Krönung des bayrischen Königs Ludwig I. verteilt wurde, eine sehr hohe Beliebtheit. Einen hohen Seltenheitswert besitzen die Goldmünzen, welche zur Krönung Friedrich II. zum König von Jerusalem im Jahre 1225 verschenkt wurden.

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