Lammdukaten

Als Lammdukaten werden Münzen aus Gold bezeichnet, die mit dem Abbild eines Lammes geprägt wurden. Besonders bekannt sind die Lammdukaten der Freien Reichsstadt Nürnberg, die während des 30-jährigen Krieges entstanden. Das Lamm war ein Ausdruck für Sanftheit und Frieden und drückte den Zeitgeist perfekt aus. Die Besonderheit von Dukaten im Vergleich zu anderen Goldgulden liegt in ihrem stabilen Feingoldgehalt, weswegen die Münzen sehr beliebt waren. Der Feingehalt beträgt 986/1000.

Das Lamm als Zeichen des Friedens

Lammdukaten gab es in Münz- oder Klippenform. Auf der Vorderseite war das Lamm auf einer Erdkugel oder einer aufgeschlagenen Bibel zu sehen, während die Rückseite für das Wappen von Nürnberg in Form eines Schildes vorgesehen war. Das Lamm verfügte außerdem über eine Fahne, die mit dem lateinischen Wort "PAX" für Frieden beschriftet war. Auch nach Kriegsende erfreuten sich die Münzen noch großer Beliebtheit, sodass die Stadt Nürnberg eine Neuauflage herausbrachte.

Die kleinste Goldmünze Europas

Lammdukaten wurden in unterschiedlichen Stückelungen geprägt. Die kleinsten Münzen wurden auf Grund ihrer geringen Größe oftmals auch als Lämmleindukat oder Linsendukat bezeichnet. Der kleinste Lammdukat gilt heute noch als kleinste Münze aus Gold in ganz Europa.

Beliebtes Neujahrsgeschenk

Die beliebten Dukaten wurden häufig als Neujahrsgeschenk verwendet. Um die Jahrhundertwende ließ die Stadt Nürnberg die Lammdukaten vom Rathaus aus unter die Menge werfen. Die Goldmünzen gelten für Sammler noch heute als besonders wertvolle Stücke. Allerdings sind viele Fälschungen im Umlauf, sodass Vorsicht geboten ist.

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