Quasiautonome Münzen

Quasiautonome Münzen sind Münzen aus der Zeit des römischen Kaiserreiches. Diese Münzen zeichnen sich dadurch aus, dass auf ihnen nicht der Kaiser abgebildet ist. Stattdessen zeigen die Münzbilder der quasiautonomen Münzen den jeweiligen Stadtgott, oder berühmte Götter und Halbgötter. Aus diesem Grund ist es für Laien oftmals schwer, diese Münzen von altgriechischen Münzen zu unterscheiden.

Meistens haben diese Zahlungsmittel nur einen geringen Wert. Da sie zudem oft auch einen sehr kleinen Umfang haben, wäre die Prägung mit dem Kaiserbildnis auch zu kostspielig oder zu kompliziert gewesen.

Herkunft der Quasiautonomen Münzen

Unter Sammlern werden quasiautonome Münzen auch als pseudoautonome Münzen bezeichnet. Die Motive der einzelnen Münzen stehen für die Autonomie der jeweiligen Stadt. Vielfach gibt es auch eine Legende zur Entstehung der jeweiligen Münze, die sich an der griechischen Mythologie orientiert.

Teilweise bekamen auch besondere Orte, die der römische Kaiser bevorzugte, das Privileg, eigene Münzbilder auf diese Bronzemünzen zu prägen. Beispiele hierfür sind die Städte Pergamon oder Athen. Auch in Lydien waren die pseudoautonomen Prägungen weit verbreitet.

Bei Sammlern sind diese Münzen auch heute noch sehr beliebt, da es sehr vielfältige Exemplare gibt. Diese Münzen können oftmals nur sehr ungenau datiert werden, da auf den Münzen das Prägejahr nicht abgebildet ist.

Stattdessen helfen lediglich die Machart, die verwendeten Buchstaben und die Schreibweise der einzelnen Städte bei der Zuordnung. Auch die Dicke und der Durchmesser der Münzen lassen einen Rückschluss auf das Entstehungsjahr der quasiautonomen Münze zu.

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