Stater

Münzgeld wurde seit dem siebten Jahrhundert v. Chr. hergestellt. Die erste Münzprägung erfolgte um 640 bis 630 v. Chr. in Lydien. Bei der Prägung wurde ein Gemisch aus Gold und Silber verarbeitet, das als Elektron bezeichnet wird. Auf der Grundlage dieser Münzen entstand im 5. bis 1. Jahrhundert v. Chr. der griechische Stater.

Das Geld in den griechischen Poleis

Mit Ausnahme des Stater wurden in den griechischen antiken Städten fast ausschließlich Silbermünzen geprägt. Die griechische Großmünze bestand aus Elektron und erfreute sich in den Großstädten der Schwarzmeerregionen und in Kleinasien großer Beliebtheit. In den Mittelmeergebieten diente die Münze als allgemein anerkannte Handelswährung.

Anerkannte Handelswährung

Beim Stater handelt es sich um die historisch bedeutendste Münze Griechenlands. Auf der Münze waren der Kopf der Göttin Athene und die Eule dargestellt. Der Name steht für "derjenige der wiegt". Daraus lässt sich die wirtschaftliche Funktion von Münzen in der Zeit v. Chr. ableiten. Da es früher noch keine einheitliche Geldwährung gab, wurde die jeweilige Münze nach ihrem Material und dem entsprechenden Gewicht bewertet.

Erst der griechische Stater übernahm im späteren Verlauf die Rolle einer Handelswährung, die von den meisten Ländern und Großstädten anerkannt wurde.

In der Antike gab es auch andere Geldstücke, die als Stater bezeichnet wurden. Die zur damaligen Zeit gebräuchlichsten Münzen waren die nach attischen Fuß berechneten und entsprechend hergestellten Goldstücke Philipps II. und Alexanders des Großen.

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