Nationalbank

Bei einer Nationalbank handelt es sich um eine Institution, die für die Geld- und Währungspolitik in einem Staat oder in einem Währungsraum zuständig ist. Die Nationalbank wird auch zentrale Notenbank, Zentralbank oder Zentralnotenbank genannt. In vielen Staaten hat die Nationalbank die Aufgabe, das Preisniveau und die Geldwertstabilität zu sichern. Zudem hält die Nationalbank die Währungsreserve in einem Währungsraum und sie refinanziert den Staat und Geschäftsbanken. Die Nationalbank emittiert zudem Banknoten und bringt sie in Umlauf. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, hat sie eine Vielzahl an Instrumentarien, wie beispielsweise die Steuerung von Geldmengen und der Zinshöhe. Diese Instrumentarien werden durch die verschiedenen Zentralbanken in unterschiedlicher Intensität eingesetzt. Die Intensität der wirtschaftlichen Verflechtungen innerhalb eines Landes bestimmt den Abhängigkeitsgrad der Zentralbanken von den anderen Institutionen im Staat. Nationalbanken sind auf der nationalen Ebene wie in der Schweiz oder auch auf der supranationalen Ebene vorzufinden. Auf der supranationalen Ebene ist die Zentralbank die Europäische Zentralbank. Durch die Errichtung von Nationalbanken konnte das Geldwesen zentralisiert und einheitliche Währungen erschaffen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt gaben die Notenbanken häufig ihre eigenen Währungen aus. Im Jahr 1998 kam es zur Errichtung der Europäischen Zentralbank. Der Euro wurde als neue Währung für Europa erschaffen. So konnten die Zentralbanken in den einzelnen Ländern und auch deren Landeswährungen ersetzt werden.

Die Ziele der Nationalbank

Die Ziele von Nationalbanken werden gesetzlich vorgeschrieben. Meist ist es die Wahrung von Geldwerten und die Preisniveaustabilität. In den Notenbankstatuten werden häufig auch gesamtwirtschaftliche Ziele in der Geldpolitik festgehalten. Das kann beispielsweise die Wechselkursstabilität, das Wirtschaftswachstum oder die Konjunkturstabilität sein. In Staaten, die eine gebundene Währung haben, ist die Nationalbank verpflichtet, die Wechselkurse stabil zu halten.

Das Halten von Währungsreserve durch die Zentralbanken

Als Währungsreserven werden alle Bestände an Gold und auch die Goldforderungen und die konvertiblen, also die umtauschbaren Devisen bezeichnet. Solche konvertiblen Devisen sind sowohl die Forderungen in Fremdwährungen, die in Bargeld gezahlt werden, als auch Bankpapiere, Auslandskredite und Wertpapiere. Hiervon werden Auslandsverbindlichkeiten in Fremdwährungen in Abzug gebracht. Somit handelt es sich bei den Währungsreserven um eine Nettoauslandsforderung.

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