Deutsche Prägezeichen: C

Für Sammler sind die Prägezeichen auf den deutschen Münzen von besonderer Bedeutung: Die jeweiligen Buchstaben geben Auskunft über die Herkunft der Münzen und damit auch über ihre Häufigkeit auf dem Sammlermarkt. Zudem sind die alten Geldstücke ein Zeugnis unserer Vergangenheit. Außerdem zeugen sie noch heute von der einstigen Zersplitterung des heutigen Deutschlands in ungezählte Kleinstaaten und Bistümer.

Die Prägung C

Die Prägung "C" kommt in Deutschland heute nicht mehr vor. Sie hatte lediglich in zwei kurzen Zeitspannen Bedeutung: In den Jahren von 1750 - 1767 wurden in Kleve im heutigen Nordrhein-Westfalen Münzen im Auftrag der preußischen Krone geprägt.

Ebenfalls unter preußischer Herrschaft wurden in den Jahren von 1866 - 1879 in Frankfurt am Main Münzen geprägt, welche das "C" als Herkunftsort ausweisen. Diese Daten führen in die Zeit der Einigungskriege und der nachfolgenden Zentralisierung, in der die ehemaligen Fürstentümer und Königreiche ihre staatliche Hoheit an die kaiserliche Zentralmacht abgeben mussten.

Prägezeichen C - für Sammler äüßerst attraktiv

Das "C" ist vermutlich eine der unbedeutendsten Prägeeintragungen in der Geschichte deutscher Münzen und daher für Sammler enorm attraktiv: Von kaum einer Münzprägung ist es auf den ersten Blick so einfach, den kompletten Bestand zu erwerben. Da die meisten Sammler vor allem häufig in der Absicht sammeln, etwas "komplett" zu haben, sind Münzen mit dem "C" äußerst gefragt, was wiederum dazu führt, dass speziell gut erhaltene Münzen aus den beiden relativ kurzen Zeitspannen sehr gefragt sind.

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