Warengeld

Im Tauschhandel erfüllt Warengeld den Zweck eines Zahlungsmittels. Zusätzlich zu dieser Geldfunktion kann es auch noch verbraucht oder gebraucht werden. Um ein paar Beispiele zu nennen: das Salz im Mittelalter und die Zigaretten in der Zeit nach dem Krieg. Es ist typisch für unterentwickelte Gemeinschaften, sind aber auch möglich in modernen Volkswirtschaften mit einer hohen Inflation.

Warengeld als Entlastung im Handel

Für die frühen Formen des Geldes gibt es die unterschiedlichsten Begriffe, um diese zusammenzufassen, etwa als Naturalgeld, Nutzgeld oder eben Warengeld. Diese Geldform war früher in den meisten Kulturen und Zeitepochen zu finden.

Nützliche, hoch geschätzte oder nur schöne Dinge für den täglichen Bedarf wurden als gleicher Wert in Warenform für die zu handelnden Dinge ausgewählt. Hierzu gehören die Bezahlung in Vieh wie Kamele, Rinder und Ziegen. Anderes Warengeld konnten Salz, Felle oder Dolche sein. In dem asiatischen Land Tibet wurde noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts mit Weizen und Gerste bezahlt.

Auch Warengeld wurde gefälscht

Man macht die Feststellung, dass manche von diesen Waren immer wieder weitergegeben wurden und nicht mehr als Güter genutzt wurden. Es wurden nicht mehr so wertvolle Dinge nachgebildet, und dann als Zahlungsmittel benutzt. Auf diese Weise kam es unter anderem zu Messer- und Spatengeld.

Auch das erste Falschgeld tauchte um diese Zeit bereits auf. Es waren meist aus Knochen und Gestein, vielleicht auch aus Jade nachempfundene Muscheln, als man hiermit in China etwa 2000 Jahre vor Christus bezahlte.

Prämonetärer Zahlungsverkehr

Diese Formen des Zahlungsverkehrs liegen vor der Zahlung mit Münzen und werden prämonetär genannt. Monetäre Züge im Zahlungsverkehr lassen sich bereits hier erkennen, werden jedoch nicht als solcher anerkannt. Keinerlei staatliche Institution bürgte für die Echtheit für den gleichen Wert wie die Ware und sie wies auch keinen festgesetzten Nennwert auf. Wichtige Gesichtspunkte waren die Zählbarkeit, die Lagerfähigkeit und ein bequemer Transport.

Das Warengeld hat es zu jeder Zeit gegeben und gibt es auch noch heute, besonders dann, wenn die kleinen Münzen knapp werden. In Geschäften gibt es oft immer noch ein Bonbon, welches die kleinen Münzen ersetzt.

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