Kupfer

Bei Kupfer handelt es sich um ein relativ weiches Metall, welches sehr gut formbar und dennoch zäh ist. Es ist in der Natur eher selten gediegen in seiner elementaren Form. Weltweit konnte man gediegenes Kupfer bis zum Jahr 2011 an rund 2900 Orten nachweisen. Die größten Vorkommen gibt es in Peru, Chile, den USA, Sambia (Copperbelt), Russland, der Mongolei und Kanada.

Kupfermünzen

Da es sich bei Kupfer um ein schwach reaktives Schwermetall handelt, gehört es zu der Gruppe der Halbedelmetalle. Ebenfalls zählt man es zur Gruppe der Münzmetalle, wobei es das dritthäufigste verwendete Basis-Münzmetall ist nach Gold und Silber. Die Legierungseigenschaften des Kupfers führen dazu, dass es nahezu ausschließlich zur Prägung von Münzen in legierter Form genutzt wird, zum Beispiel in Neusilber, Bronze und Messing und vielen weiteren Münzwerkstoffen. Auf Kupferbasis ist beispielsweise das sogenannte "Nordische Gold" hergestellt, welches für die goldfarbenen Teile der Euromünzen genutzt wird. Hierbei handelt es sich um eine Legierung aus Kupfer, Zinn und Aluminium. Andere weit verbreitete Münzen aus einer Kupferlegierung sind die bis 2001 gültig gewesenen 1-DM-Stücke. Sie bestehen aus Legierungen mit Nickel, so wie die hellen Teile der Euromünzen. Kleinere deutsche Scheidemünzen wie der Pfennig und der Heller bestanden bis etwa zum Jahr 1871 häufig aus reinem Kupfer. Die späteren (Reichs-)Pfennige bestanden dann aus Kupfer mit geringeren Zink- und Zinn-Anteilen zur Kupferhärtung.

Kupferlegierungen

Kupferlegierungen werden geschätzt und gerne eingesetzt aufgrund ihrer vielen guten Eigenschaften wie Farbe, Verarbeitbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Bei den Kupferlegierungen unterscheidet man zwischen Knetlegierungen (Neusilber und Messing) und Gusswerkstoffen (Bronzen, Rotguss). Knetlegierungen bringt man durch plastisches Umformen wie etwa Warmumformen, Schmieden, Walzen und ähnliches in die passende Form, oder aber durch Kaltumformen. Hierbei werden Techniken wie Drahtziehen, Kaltwalzen, Hämmern eingesetzt. Gusswerkstoffe hingegen sind meist nur schwer oder gar nicht plastisch zu formen.

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