Münz-Lexikon
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G (deutsche Prägezeichen) GG (deutsche Prägezeichen) Gebundene Währungen (Metallwährungen) Gefütterte Münzen Gegenstempel Geknitterte Münzen Geld Geld Funktion Geld Stinkt - Warum riechen Münzen? Geld in der Steinzeit Geldmarkt Geldpolitik Geld scheffeln Geldtheorie Geldwechsel in der Bank Geldwechsler Geld wie Heu Gemeinsame Seite der Euro-Münzen Georgstaler Geplante Euro-Erweiterungen Geschichte der Aktien Geschichte der Münzen Geschichtstaler Gestaltung der Euro-Münzen Gewichte Gold Gold (Eigenschaften) Gold-Vorkommen Gold Gewinnung Gold Legierungen Goldbarren Goldgulden Goldreserven Goldstandard Granit Groschen Groten Größte Münze der Welt Größter Geldschein der Welt Guinea Dukat Gulden
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Fields-Medaille
Fields-Medaille
Gestiftet: 1936 | Stifter: John Charles Fields
Die Fields-Medaille gilt als die höchste Auszeichnung in der Mathematik und wird oft als "Nobelpreis der Mathematik" bezeichnet. Sie wird alle vier Jahre für herausragende Leistungen auf diesem Gebiet an zwei bis vier Preisträger verliehen, die zum Zeitpunkt der Verleihung das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen. Dieses Alterskriterium unterstreicht den Fokus auf zukünftiges Potenzial und innovative Forschung.
Die historische Entstehung der Fields-Medaille
Der Name der Medaille ehrt den kanadischen Mathematiker John Charles Fields (1863–1932). Er initiierte die Stiftung eines internationalen Mathematikpreises und hinterließ dafür ein Stiftungskapital von 47.000 US-Dollar. Fields' Vision war es, eine Auszeichnung zu schaffen, die nicht mit einer einzelnen Person verbunden sein sollte, um den Fokus ausschließlich auf die wissenschaftliche Leistung zu legen. Trotz dieses Wunsches etablierte sich die Bezeichnung Fields-Medaille, auch aufgrund ihres offiziellen Titels: „International Medal for Outstanding Discoveries in Mathematics“ (Internationale Medaille für herausragende Entdeckungen in der Mathematik). Die erste Verleihung erfolgte im Jahr 1936 in Oslo, Norwegen, und markierte den Beginn einer prestigeträchtigen Tradition in der mathematischen Welt.Design und Symbolik der Auszeichnung
Die Medaille, entworfen vom kanadischen Bildhauer Robert Tait McKenzie, ist aus Gold geprägt. Ihre Gestaltung ist reich an Symbolik: Die Vorderseite zeigt das Profil des antiken griechischen Mathematikers Archimedes, umrahmt von der lateinischen Inschrift „TRANSIRE SVVM PECTVS MVNDOQVE POTIRI“, was übersetzt „Den eigenen Verstand überschreiten und sich der Welt bemächtigen“ bedeutet. Diese Worte spiegeln den Geist mathematischer Forschung wider, der über etablierte Grenzen hinausgeht. Ergänzt wird das Design durch die Initialen des Künstlers RTM und die Jahreszahl MCMXXXIII (1933) in römischer Schreibweise, die das Entstehungsjahr des Designs angibt. Die Rückseite der Medaille ziert die Inschrift „CONGREGATI / EX TOTO ORBE / MATHEMATICI / OB SCRIPTA INSIGNIA / TRIBVERE“, was in etwa „Die aus der ganzen Welt zusammengekommenen Mathematiker verliehen auf Grund ausgezeichneter Schriften“ bedeutet. Dahinter sind ein Lorbeerblatt und eine Kugel in einem Zylinder dargestellt, eine Anspielung auf Archimedes' Grabinschrift und seine Entdeckungen. Der Name des jeweiligen Preisträgers wird diskret auf dem Münzrand eingraviert. Die Prägung der Fields-Medaillen erfolgt durch die Royal Canadian Mint, die kanadische Münzprägeanstalt, was die Verbindung zu ihrem Stifter John Charles Fields weiter unterstreicht.
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