Münz-Lexikon
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E (deutsche Prägezeichen) EC-Karte ESZB EWS EZB Edelsteine Eimer Ein Schweinegeld verdienen Eine Münze werfen Eine goldene Nase verdienen Eisenmeteorit Elektronisches Geld Elektronisches Geld - Euro Elfenbein Emission Entwertung von Euro-Münzen Ersatzwährung Erstabschlag Escudo Es ist nicht alles Gold was glänzt Es jemandem mit gleicher Münze heimzahlen Estnische Krone Etwas für bare Münze nehmen Euro-Münze Rückseite Euro-Münze Vorderseite Euro-Münzen Fälschungen Euro-Münzen Gewicht Euro-Münzen Motiv: Geografie Euro-Münzen Motiv: Kunst Euro-Münzen Motiv: Personen Euro-Münzen Motiv: Pflanzen Euro-Münzen Motiv: Religion Euro-Münzen Motiv: Sport Euro-Münzen Motiv: Tiere Euro-Münzen Motiv: Wappen Euro-Münzen Pille Euro-Münzen Wert Euro-Ratgeber Euro-Zone: Deutschland Euro als Gebrauchsmünzen Europa Umlaufmünzen
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G (deutsche Prägezeichen) GG (deutsche Prägezeichen) Gebundene Währungen (Metallwährungen) Gefütterte Münzen Gegenstempel Geknitterte Münzen Geld Geld Funktion Geld Stinkt - Warum riechen Münzen? Geld in der Steinzeit Geldmarkt Geldpolitik Geld scheffeln Geldtheorie Geldwechsel in der Bank Geldwechsler Geld wie Heu Gemeinsame Seite der Euro-Münzen Georgstaler Geplante Euro-Erweiterungen Geschichte der Aktien Geschichte der Münzen Geschichtstaler Gestaltung der Euro-Münzen Gewichte Gold Gold (Eigenschaften) Gold-Vorkommen Gold Gewinnung Gold Legierungen Goldbarren Goldgulden Goldreserven Goldstandard Granit Groschen Groten Größte Münze der Welt Größter Geldschein der Welt Guinea Dukat Gulden
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K (deutsche Prägezeichen) KM (deutsche Prägezeichen) Karlspfund Karneol Kartusche Kassetten Katalogwert Kehrprägung Keramik Kerbrand Kies Kilogramm Klafter Klappmützentaler Kleinste Münzen der Welt Kleinster Geldschein der Welt Klippe Knete Kniehebelwerk Kohle Kolonialmünze Komplementärwährung Konrad Zuse Medaille Konventionsfuß Konventionsmünzfuß Konventionstaler Kopeke Kreditmarkt Kreuzer Kriegsechstel Krone Kronentaler Kronprinzentaler Krönungsmünzen Kröten Krügerrand Kupfer Kupfernickel Kurantmark Kursmünze Kurswert Kölner Mark
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Otto-Hahn-Medaille
Otto-Hahn-Medaille
Gestiftet: 1978 | Stifter: Max-Planck-Gesellschaft
Die Otto-Hahn-Medaille ist eine hochrangige Auszeichnung für junge, vielversprechende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die von der renommierten Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland verliehen wird. Sie würdigt herausragende Forschungsleistungen, die im Rahmen einer Promotion erbracht wurden, und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Zweck und Verleihungskriterien
Seit ihrer Stiftung im Jahr 1978 ehrt die Max-Planck-Gesellschaft mit der Otto-Hahn-Medaille jährlich Doktoranden, deren Dissertationen von außergewöhnlicher Qualität und wissenschaftlicher Relevanz sind. Die Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung exzellenter Grundlagenforschung und motiviert die Preisträger zu weiteren Spitzenleistungen in ihrer akademischen Laufbahn. Mit der Medaille ist eine Anerkennungsdotierung in Höhe von 7.500 Euro verbunden, die den jungen Forschenden zusätzliche Unterstützung für ihre zukünftigen Projekte bietet.
Die Anzahl der jährlich zu Ehrenden war bis einschließlich des Jahres 2010 auf maximal 40 Personen limitiert. Seitdem wurde diese Zahl auf 30 reduziert, was die Exklusivität und den hohen Anspruch der Auszeichnung weiter hervorhebt. Die feierliche Verleihung der Medaillen findet traditionell im Rahmen der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft im Folgejahr der Promotion statt. Seit ihrer Einführung haben bereits über 850 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese begehrte Medaille erhalten, was ihre Rolle als bedeutende Anerkennung im deutschen Wissenschaftssystem festigt.
Der Namensgeber: Otto Hahn
Die Medaille trägt den Namen des herausragenden Kernchemikers Otto Hahn (1879–1968), einer zentralen historischen Figur der modernen Wissenschaft. Hahn war von 1948 bis 1960 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, die er maßgeblich prägte und nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufbaute. Seine wissenschaftlichen Verdienste sind immens: Als Pionier der Radiochemie gelangen ihm zahlreiche bahnbrechende Entdeckungen. Sein wohl bedeutendster Beitrag war die Entdeckung der Kernspaltung des Urans im Jahr 1938, eine Leistung, die er gemeinsam mit Lise Meitner und Fritz Strassmann vollbrachte und die die Grundlage für die Kernenergie und die Atomwaffentechnologie legte.
Für diese epochale Entdeckung wurde Otto Hahn 1944 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Trotz seiner Rolle als "Vater der Kernchemie" wurde Hahn nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 zu einem der prominentesten Kritiker der Nuklearrüstung. Er setzte sich vehement für eine friedliche Nutzung der Kernenergie ein und warnte eindringlich vor den Gefahren atomarer Waffen. Die Otto-Hahn-Medaille zeigt auf ihrer Vorderseite eine detaillierte Porträtdarstellung des Wissenschaftlers, die seine Bedeutung für die Themen der Wissenschaft und der Gesellschaft würdigt.