Münz-Lexikon
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E (deutsche Prägezeichen) EC-Karte ESZB EWS EZB Edelsteine Eimer Ein Schweinegeld verdienen Eine Münze werfen Eine goldene Nase verdienen Eisenmeteorit Elektronisches Geld Elektronisches Geld - Euro Elfenbein Emission Entwertung von Euro-Münzen Ersatzwährung Erstabschlag Escudo Es ist nicht alles Gold was glänzt Es jemandem mit gleicher Münze heimzahlen Estnische Krone Etwas für bare Münze nehmen Euro-Münze Rückseite Euro-Münze Vorderseite Euro-Münzen Fälschungen Euro-Münzen Gewicht Euro-Münzen Motiv: Geografie Euro-Münzen Motiv: Kunst Euro-Münzen Motiv: Personen Euro-Münzen Motiv: Pflanzen Euro-Münzen Motiv: Religion Euro-Münzen Motiv: Sport Euro-Münzen Motiv: Tiere Euro-Münzen Motiv: Wappen Euro-Münzen Pille Euro-Münzen Wert Euro-Ratgeber Euro-Zone: Deutschland Euro als Gebrauchsmünzen Europa Umlaufmünzen
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G (deutsche Prägezeichen) GG (deutsche Prägezeichen) Gebundene Währungen (Metallwährungen) Gefütterte Münzen Gegenstempel Geknitterte Münzen Geld Geld Funktion Geld Stinkt - Warum riechen Münzen? Geld in der Steinzeit Geldmarkt Geldpolitik Geld scheffeln Geldtheorie Geldwechsel in der Bank Geldwechsler Geld wie Heu Gemeinsame Seite der Euro-Münzen Georgstaler Geplante Euro-Erweiterungen Geschichte der Aktien Geschichte der Münzen Geschichtstaler Gestaltung der Euro-Münzen Gewichte Gold Gold (Eigenschaften) Gold-Vorkommen Gold Gewinnung Gold Legierungen Goldbarren Goldgulden Goldreserven Goldstandard Granit Groschen Groten Größte Münze der Welt Größter Geldschein der Welt Guinea Dukat Gulden
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Gold (Eigenschaften)
Schmelzpunkt: 1064 °C
Dichte: 19,3 g/cm³
Härte (Mohs): 2,5 – 3
Gold (Au), ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 79, zählt zu den Reinelementen, da es in seiner natürlichen Form aus einem einzigen stabilen Isotop besteht. Seine einzigartigen physikalischen und chemischen Eigenschaften prädestinieren es seit Jahrtausenden als bevorzugtes Material für Münzen, Schmuck und Wertanlagen. Die Beständigkeit gegenüber Korrosion und seine außergewöhnliche Formbarkeit sind entscheidende Faktoren für seine numismatische Bedeutung.
Physikalische Eigenschaften
In unlegiertem Zustand besitzt Gold eine hohe Elastizität und ist extrem dehnbar sowie schmiedbar, vergleichbar mit Zinn. Diese Eigenschaft ermöglicht die Herstellung von hauchdünnem Blattgold, das nur wenige Nanometer dick sein kann. Die hohe Dichte von 19,3 g/cm³ verleiht Goldmünzen ein charakteristisches Gewicht und eine besondere Haptik, was ihren Wert unterstreicht. Bei übermäßiger Erhitzung kann es aufgrund der vergleichsweise geringen Verdampfungsenergie zu Rauchentwicklungen und Verdampfungsverlusten kommen, ein Aspekt, der bei der Verarbeitung berücksichtigt wird.
Chemische Eigenschaften
Gold zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Beständigkeit gegenüber den meisten mineralischen Säuren aus. Es reagiert nicht mit Salpetersäure, Schwefelsäure oder Salzsäure einzeln. Lediglich Königswasser, ein Gemisch aus Salpeter- und Salzsäure, ist in der Lage, Gold aufzulösen. Auch Halogene wie Iod, Brom und Chlor können Gold in eine Lösung überführen. Diese chemische Inertheit ist entscheidend für die Langlebigkeit von Goldmünzen, da sie über Jahrhunderte hinweg ihren Glanz und ihre Substanz bewahren. In der Natur tritt Gold häufig in Quarzgesteinen auf, wobei heiße und saure hydrothermale Lösungen seine physikalische Löslichkeit begünstigen.
Verwendung in der Numismatik
Rund 85 Prozent des weltweit gewonnenen Goldes werden für die Produktion von Schmuck und Goldmünzen verwendet. Für Sammler und Investoren spielt die Reinheit eine zentrale Rolle. Traditionell wird die Reinheit in Karat angegeben, wobei 24 Karat pures Gold (Feingold) bedeutet. Mit der Einführung des metrischen Systems hat sich die Angabe des Goldgehaltes in Promille etabliert. Eine Münze mit einem Stempeleindruck von 750 Promille enthält beispielsweise 75 % Gold, der Rest sind andere Metalle, die als Legierung beigemischt werden, um die Härte zu erhöhen und die Abriebfestigkeit zu verbessern. Dies war besonders bei historischen Umlaufmünzen wichtig. Moderne Anlagemünzen wie die 20-Euro-Goldmünze "Wisent", die 50-Euro-Goldmünze "Gestaltung" oder die 100-Euro-Goldmünze "Die Judenbuche" werden in der Regel mit einem Feingehalt von 999,9/1000 (99,99 %) geprägt, um ihren Wert als reines Edelmetall zu maximieren. Die historische und kulturelle Bedeutung von Gold als Währung und Wertspeicher bleibt bis heute ungebrochen.