Maschinenprägung

In der Vergangenheit war das Prägen von Münzen mit reichlich körperlicher Arbeit verbunden. Münzen wurden mittels eines Eisenstempels und eines Hammers geprägt.

Im Laufe der Zeit wurden die Münzen größer, sodass die Prägung per Hand kaum noch durchführbar war. Infolgedessen wurden die ersten Prägemaschinen entwickelt und die Maschinenprägung fand ihren Anfang. Über die Jahre entwickelte sie sich stetig weiter und wird heute von den großen Münzstätten auf der ganzen Welt angewandt.

Die Geschichte der Maschinenprägung

Zahlreiche Erfinder entwickelten unterschiedliche Prägemaschinen. Durchgesetzt hat sich letztendlich die Spindelpresse. Sie wird bis heute in Münzprägestätten verwendet. Natürlich unterscheiden sich die modernen Varianten stark von den ersten Prototypen, das Prinzip ist jedoch das Gleiche geblieben.

Die Spindelpresse stammt aus dem 17. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit hat sich die Stückzahl, die eine solche Maschine produziert, stetig gesteigert. Ein entscheidender Durchbruch gelang im 19. Jahrhundert mit der Verwendung des Kniehebelwerkes.

Der nächste Meilenstein wurde durch die Kombination mit der Dampfmaschine erreicht. In dieser Zeit vermochten die Spindelpressen bis zu 60 Münzen pro Minute zu prägen. Ende des 20. Jahrhunderts konnte die Zahl auf 100 bis 300 pro Minute gesteigert werden.

Moderne Maschinenprägung

Heutzutage wird auf die Maschinenprägung natürlich nicht mehr verzichtet. In Deutschland gibt es zum Beispiel fünf verschiedene Münzprägestätten, die allesamt mit Hochleistungspressen arbeiten. Eine einzige Maschine kann bis zu 750 Münzen in der Minute herstellen. Das sind 1,5 Millionen am Tag.

Doch die Vorteile der Maschinenprägung liegen nicht nur in der riesigen Stückzahl. Eine Münze unterliegt in der heutigen Zeit strengen Normen. Das heißt, die Abbildungen müssen identisch sein, dürfen kaum voneinander abweichen und sollten präzise erkennbar sein. Die Maschinenprägung ermöglicht eine genau und detaillierte Prägung, die auf jeder Münze gleich aussieht.

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