Stempeldrehungen

Unter den Fehlprägungen gibt es den Bereich der Stempeldrehungen. Diese Münzen weisen zwischen Vorderseite und Rückseite eine nicht gewollte Versetzung der Achse auf. Normale Münzen sind nach vorn und hinten in ihrer Prägung gleich ausgerichtet. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer Fehlprägung durch Stempeldrehung.

Ursachen der Stempeldrehung

Eine Stempeldrehung entsteht, wenn der Stempel für die Rückseite nicht winkelgleich mit dem Stempel für die Vorderseite eingesetzt wurde. Den Winkel der Drehung kann man durch eine einfache Winkelmessung ermitteln. Wenn ein Stempel nach dem Einspannen in die Prägemaschine durch seine eigene Vibration wandert und so eine Winkelverschiebung generiert, ist dies ebenfalls eine Fehlprägung durch Stempeldrehungen.

Im Nachhinein kann an der Münze nicht mehr erkannt werden, welcher der Stempel für die Drehung verantwortlich war. Stempeldrehungen sind aus allen Münzanstalten bekannt. Es gibt gehäufte Vorkommen bei Münzen aus Karlsruhe, doch auch andere Anstalten produzieren solche Fehlprägungen immer wieder.

Feststellung einer Stempeldrehung

Nicht alle Münzen sind winkelgleich ausgerichtet, deshalb muss vor der Feststellung einer Stempeldrehung im ersten Schritt die Münze näher betrachtet werden. Der Grad einer solchen Drehung lässt sich feststellen, indem die Münze in einen Münzrahmen eingelegt wird. Im Anschluss kann die so fixierte Münze gedreht und der Grad der Stempeldrehung mit einem Winkelmesser ermittelt werden.

Diese Art der Fehlprägung sorgt in der Regel für eine Wertsteigerung des Sammlerwertes. Je nach Art der Drehung und der Münze variiert der Schätzwert.

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